Leipzig liest extra - Details zur Veranstaltung

Lesung und Gespräch

Sticht in meine Seele – Überleben im Exil und die Bedeutung von Sprache

Veranstalter: Orlanda Verlag, PEN-Zentrum Deutschland e.V.

Kurzbeschreibung

Lesung und Gespräch mit dem türkischen Autor Barbaros Altuğ und dem taz-Redakteur Volkan Ağar

Beschreibung

Der türkische Autor im Gespräch über sein Buch „Ruhumdaki yaralar“ (deutsch „Sticht in meine Seele“) und warum sein Buch auf türkisch bei seinem deutschen Verlag erschienen ist, wie er im Exil lebt und welche Bedeutung das für sein Werk hat, was Sprache und die Arbeit als LGBTQ-Aktivist für ihn bedeuten. „Ruhumdaki yaralar“ oder „Sticht in meine Seele“ ist der zweite Roman des Autors, der gerade im deutschen Orlanda Verlag auch auf türkisch erschien. Es ist die Geschichte über das Genozid an den Armenier*innen in der Türkei aus der Sicht einer Nachgeborenen. Derin ist Journalistin. Sie ist so türkisch wie französisch und lebt in Paris. Als sie sich gerade auf den Weg machen will, um über einen ermordeten Kollegen in Istanbul zu schreiben, begegnet ihr kurz vor dem Abflug ein Armenier. Seine Geschichte fesselt sie, wirft aber auch Rätsel auf. In Istanbul angekommen, beginnt sie zu recherchieren und eine so irritierende wie dramatische Suche beginnt, deren Ergebnis sie vollkommen erschüttert. „So selbstverständlich, wie Barbaros Altuğ über die historische Wahrheit schreibt, so selbstverständlich liebt seine Protagonistin Frauen. Auch das ist eine Stärke dieses hinreißenden Romans zwischen Paris, Istanbul und Eriwan – ein im besten Sinne und in vielerlei Hinsicht aufklärerisches Buch.“ Dirk Fuhrig, Deutschlandfunk über die deutsche Ausgabe von „Sticht in meine Seele“. Barbaros Altuğ ist ein türkischer Schriftsteller, Journalist und Literaturagent. Als Kolumnist und Autor über LGBT- und Minderheitenrechte lebt er seit 2016 im Exil. Seit Dezember 2020 ist Altuğ Stipendiat des Writers-in-Exile-Programms.

Moderation:

Mitwirkende/Autoren: