Zur Sprachwahl
Zur Metanavigation
Zur Sucheingabe
Zur den Bannertabs
Zur Hauptnavigation
Zum Inhalt
Login
Login

Bitte füllen Sie die Felder aus. Angaben mit einem * werden benötigt.

an mich erinnern
Mein Profil
Header Mobile Header
    Nachricht vom 10.12.09 | Leipziger Buchmesse

    Musikverlage im Porträt

    Breitkopf und Härtel - Der älteste Musikverlag der Welt

    Breitkopf und Härtel wurde 1719 durch Bernhard Christoph Breitkopf in Leipzig gegründet und ist damit der älteste Musikverlag der Welt. Zunächst konzentrierte sich die Verlagstätigkeit ganz auf den Buchdruck, bis 1736 das erste Gesangbuch herauskam. Durch die Übernahme Gottfried Christoph Härtels entstand ein enger verlegerischer Kontakt zu Beethoven, Mendelssohn, Schumann, Liszt, Wagner und Brahms. 1945 siedelte die Geschäftsleitung nach Wiesbaden über. Der Leipziger Verlag wurde in den frühen Fünfzigern enteignet und in einen volkseigenen Betrieb umgewandelt. 1991 konnte die Rückgabe des enteigneten Leipziger Verlages erwirkt werden, seitdem firmiert er unter dem Namen „Breitkopf und Härtel – Wiesbaden, Leipzig, Paris“. Ein vielseitiges Repertoire aus Chor-, Kammer- und zeitgenössischer Musik sowie Musiktheater und Klassik kennzeichnen das Programm des Verlags bis heute.

    C. F. Peters - klassisch-renommiert

    Seit 1800 verlegt C.F. Peters Werke der bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte. Im Gesamtkatalog, der heute mehr als 12.000 Titel umfasst, finden sich außer den berühmten Klassikern wie Bach, Mozart und Beethoven wichtige Komponisten der Gegenwart. Seine Anfänge nahm der Verlag als „Bureau de Musique“ - eine Verbindung aus Verlag, Musikalien- und Instrumentenhandlung.

    1814 ging das Unternehmen in den Besitz des Buchhändlers Carl Friedrich Peters über, dem der Verlag bis heute seinen Namen verdankt. Seit 1867 existiert die „Edition Peters“, welche von Max Abraham gegründet wurde und für Ausgaben klassischer Werke steht. Während der Nazi-Diktatur wurde der Verlag zwangsweise „arisiert“ und später in der DDR verstaatlicht. In Leipzig ist der Verlag seit 1800 ohne Unterbrechung ansässig – aktuell mit der Edition Peters Leipzig GmbH und der C. F. Peters Leipzig Vertrieb GmbH. Heute ist er aber auch von Frankfurt, London und New York aus in der ganzen Welt tätig.

    Verlag Christoph Dohr - jung und innovativ

    Der Verlag Dohr existiert seit 1990 und wurde von Christoph Dohr in Köln gegründet. Das Verlagsspektrum ist durch ein innovatives Gesamt­konzept gekennzeichnet. Es umfasst die Klassiker Musikbücher und Notenausgaben, das Musikmagazin „fermate“ und die Tonträgerpro­duktion. 1999, 2002, 2003 und 2009 honorierte der Musikverleger-Verband die Editions-Qualität mit dem Musikeditions-Preis. Die Organisation von Musikfesten und Veranstaltungsreihen ist eine Spezialisierung, die noch ausgebaut werden soll. Der Verlag bietet seit 1992 Praktikumsplätze an und bildet junge Menschen in Verlags- sowie seit 2007 auch in medienkaufmännischen Berufen aus.

    Die Edition Eres - Spezialist für Chormusik und Folklore

    Die Edition Eres wurde 1946 von Richard Schubert gegründet, dessen Initialen sich im Namen des Verlags finden. Edition Eres ist ein Familienunternehmen mit Sitz in Bremen. Chormusik bildet die wesentliche Grundlage des Verlagsrepertoires, speziell die Veröffentlichung von internationaler Folklore. Ein weiterer thematischer Fokus liegt auf der Musikpädagogik und der Musiktherapie. Der Verlag liefert Neue Lieder, kindgerechte Musicals, Instrumentalstücke und weitere Arbeitsmate­rialien für anspruchsvolle Pädagogen sowie die Buchreihe „Musiktherapie“, die sich der Publikation der neuesten wissenschaft­lichen Erkenntnisse verschrieben hat. Den Vertrieb von CDs bezeichnet das Unternehmen selbst als „flankierende Maßnahme“, da durch dieses Medium der Zugang zu neuer Musik erleichtert wird.

    Der Bärenreiter Verlag - Klassikexperte und Global Player

    1923 gründete Karl Vötterle in Augsburg den Bärenreiter Verlag, der seinen Sitz heute in Kassel hat. Es war eine Zeit, in der die großen Komponisten der Klassik, Romantik und Moderne bereits fest in den Händen der Traditionsverlage in Leipzig und Mainz waren. Vötterle musste eine Nische finden, auf die sich seine Existenz gründen konnte. Und es gelang: Noten für Blockflöte und Orgel, die Wiederentdeckung von Heinrich Schütz und vor allem die Idee der wissenschaftlich-kritischen Gesamtausgaben der Werke Bachs, Händels, Mozarts, Schuberts und anderer machten Bärenreiter bald zu einem der Großen unter den Musikverlagen. Hinzu kam als herausragender Teil eines anspruchs­vollen Musikbuchprogramms die Enzyklopädie „Die Musik in Geschichte und Gegenwart“. Von Anfang an hat Bärenreiter mit den klaren Zielsetzungen gearbeitet, wichtige Beiträge zur Musikkultur zu leisten und das Erbe der europäischen Musik zu bewahren. Dies führt der Verlag auch in Zukunft weiter, mit der Förderung von zeitgenössischer Musik und heutiger Talente.

    Der Carus Verlag - geistliche Chormusik

    Carus wurde 1972 in Stuttgart gegründet und spezialisierte sich von Anfang an auf Chormusik sämtlicher Epochen. Sein größtes Anliegen ist es, vorliegende, unbekannte Werke der geistlichen Chormusik einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit mehr als 18.000 Artikeln und der Aufnahme von weltlicher Vokalmusik, Instrumentalmusik, CDs, Büchern und Postkarten ist das Programm des Verlags weit über seinen Schwerpunkt hinausgewachsen. Mit diesem Konzept konnte Carus zum weltgrößten Anbieter geistlicher Musik aufsteigen. Heute sind alle Vorworte der Ausgaben dreisprachig verfasst und verdeutlichen damit den Status des Verlags als Global Player.

    Schott Music - international

    Schott Music ist der größte Musik- und Musikbuchverlag Europas und einer der ältesten in Deutschland. Zu Weltruhm kam der in Mainz ansässige Verlag, weil bei ihm das gesamte kompositorische Werk Wagners editiert wurde. Heute engagiert sich Schott Music für Musikpädagogik und zeitgenössische Musik und besitzt eigene Platten­labels und Musikzeitschriften. Der kosmopolitische Charakter von Schott Music zeigt sich an den Tochterfirmen in aller Welt, unter anderem in Hongkong, New York, Tokio, Toronto, Paris und Madrid.

    Das moderne Unternehmen in Familienbesitz beschäftigt rund 250 Mitarbeiter aus Lektorat, Redaktion, Herstellung und Distribution, die es ermöglichen, das musikalische Spektrum des Verlags zu erweitern und Kundenwünsche zu erfüllen.

    Der Friedrich Hofmeister Musikverlag – traditionsbewusst und innovativ

    Der Verlag wurde 1807 von Friedrich Hofmeister gegründet und gehört heute zu den ältesten deutschen Musikverlagen. 1950 enteignet, erfolgte 1992 die Restitution des ehemaligen VEB-Verlages an die Familie. Seit 1996 führt der Verlag seine internationalen Geschäfte wieder vollständig von Leipzig aus.

    Schon in den frühesten Verlagsverzeichnissen sind viele wichtige Komponisten der Zeit vertreten: Neben den Namen Beethoven, Cherubini, Hoffmeister, von Weber, Hummel, Field, Chopin, Dvorák oder Liszt finden sich weitere Komponisten – Namen, die heute wieder auf ein neues Interesse stoßen, unter ihnen Burgmüller, Methfessel, Kuhlau, Czerny, Kalkbrenner, Moscheles, Kirchner oder Marschner.

    Erstmals in Deutschland erschienen im Hofmeister Verlag unter anderem Frühwerke von Robert Schumann, Clara Wieck-Schumann, Felix Mendelssohn Bartholdy, Hector Berlioz sowie Anton Dvorák.

    Heute umfasst das Verlagsprogramm Literatur für alle Orchesterinstrumente, für Blockflöte, Klavier, Orgel, Gitarre, Mandoline und Akkordeon. Es bietet ein umfangreiches Angebot an alter und moderner Chorliteratur, quellenkritische Erstdrucke und ein großes Repertoire an Unterrichts- und Spielliteratur.

    Heute wie bereits in der der Gründungszeit vor mehr als 200 Jahren wird besonderes Augenmerk auf die Förderung zeitgenössischer Musik gelegt.

    Gerhard Halbig Musikverlag - Do It Yourself!

    Der Musiknotenverleger Gerhard Halbig startete im Jahre 1983 mit dem „Musikgroßsortiment Halbig“, obwohl ihm viele Bekannte davon abrieten, mit Musik sein Geld zu verdienen. Die Geschäfte liefen jedoch, und so übernahm Halbig gemeinsam mit seinem Partner Alfred Loib drei weitere Musikverlage. Die Edition Dux ist spezialisiert auf den Notenhandel mit Popmusik, der Musikverlag Holzschuh zuständig für Lehr- und Unterrichtswerke, und in der Edition Walter Wild erscheinen erfolgreiche Schweizer Titel. Richtig erfolgreich wurde er allerdings mit dem Erscheinen von „Das Ding“. In diesem Kultliederbuch sind über 400 Lagerfeuerklassiker aus Rock, Pop und Schlager zusammengefasst. Später kam zu Halbigs Unternehmen der Preißler-Musikverlag hinzu, der sich vor allem auf alpenländisches Liedgut konzentriert. Honoriert wurde sein verlegerisches Schaffen 2005 mit dem Musikeditionspreis für das beste Schul- und Unterrichtswerk für Erwachsene, das Conga Buch von Martina Prutscher.

    Universal Edition – schöpferisch und zeitgenössisch

    Die Entwicklung des 1901 in Wien gegründeten Verlages Universal Edition vollzog sich innerhalb weniger Jahre vom Musikverlag für klassische Unterrichtsliteratur zum zukunftsorientierten Haus für schöpferische Begabung des zeitgenössischen Musikschaffens. Die unternehmerischen Ziele der Universal Edition sind aber bis heute mit der Herausgabe von Spiel- und Unterrichtsliteratur verbunden, wobei der Schwerpunkt auf neuesten Erkenntnissen der Musikpädagogik liegt. Der mehr als 30.000 Nummern umfassende Katalog beeinhaltet große Musikströmungen und Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts. Die verlegerische Betreuung von Komponisten sowie deren internationale Promotion und Verwaltung der Urheberrechte liegt der Universal Edition bis heute am Herzen.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Frau Heike Fischer
    Telefon: +49 341 678 81 81
    Fax: +49 341 678 81 82
    E-Mail: h.fischer@leipziger-messe.de


    Downloads

    Musikverlage-in-Leipzig.rtf (RTF, 41,41 kB)button image

    Links

    Impressum| Datenschutz und Haftung| Leipziger Messe GmbH, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig. © Leipziger Messe 2017. Alle Rechte vorbehalten