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    Nachricht vom 10.12.09 | Leipziger Buchmesse

    Leipziger Komponisten

    Albert Lortzing

    Der unangepasste Komponist, Librettist, Dirigent und Sänger wurde 1801 in Berlin geboren, wo er 1851 auch verstarb. Er gilt als Haupt­repräsentant der deutschen Spieloper und komponierte seine Oper „Zar und Zimmermann“ in Leipzig, welche 1837 uraufgeführt wurde. Seine Verbundenheit mit Leipzig kommt ebenfalls durch seine Laufbahn als Kapellmeister des Stadttheaters zur Geltung.

    Johann Sebastian Bach

    Der berühmte deutsche Komponist wurde 1685 in Eisenach geboren. Nach Zwischenstationen in Ohrdruf, Arnstadt, Mühlhausen und Köthen wurde er 1723 in Leipzig Thomaskantor und Musikdirektor. Hier war er für die Musik in den vier Hauptkirchen der Stadt verantwortlich. Zu Lebzeiten wurde ihm nur eingeschränkte Wertschätzung zuteil, doch die Leistungen seines Schaffens bestehen bis heute, sein musikalisches Erbe wurde in der ganzen Welt verbreitet. 1750 verstarb Bach in Leipzig.

    Clara Schumann

    Die 1819 in Leipzig geborene Pianistin, Komponistin und Ehefrau Robert Schumanns. Verstarb 1886 in Frankfurt am Main. Sie galt zu ihrer Zeit als musikalisches Wunderkind; mit fünf erhielt sie Klavierunterricht, mit zehn schuf sie bereits erste eigene Kompositionen. Ihr Konzertieren machte Robert Schumann in ganz Europa bekannt. Sie sorgte auf diese Weise zu einem großen Teil für seinen Ruhm als Komponist. Zusammen hatten sie acht Kinder, eine Affäre mit Johannes Brahms wird ihr nachgesagt.

    Felix Mendelssohn Bartholdy

    Der bedeutende romantische Komponist, Pianist und Dirigent wurde 1809 in Hamburg geboren und verstarb 1847 in Leipzig. 1835 wurde ihm die permanente Leitung der Gewandhauskonzerte in Leipzig angeboten, die ihn in eine der höchsten Stellungen brachte, die man damals in der deutschen Musikwelt erreichen konnte.

    Die erste deutsche Musikhochschule, das Konservatorium in Leipzig, ist Mendelssohn Bartholdy zu verdanken und trägt heute seinen Namen.

    Ferdinand David

    Der 1810 in Hamburg geborene Violinen-Virtuose und romantische Komponist wurde 1835 Konzertmeister am Gewandhausorchester in Leipzig. David war ein guter Freund Mendelssohn Bartholdys, der ihn 1843 als Violinen-Lehrer am Leipziger Konservatorium gewinnen konnte. Einer seiner Schüler war Alexander Ritter. Mendelssohn schrieb für ihn sein berühmtes Violinkonzert e-Moll op. 64. David verstarb 1873 in Klosters.

    Georg Philipp Telemann

    Telemann wurde 1681 in Magdeburg geboren und verstarb 1767 in Hamburg. Er gilt als einer der größten deutschen Komponisten des Barock und erlernte die Musik weitgehend im Selbststudium. 1701 gründete er das 40-köpfige Amateurorchester Collegium Musicum in Leipzig. Unter der Leitung von Johann Sebastian Bach wurde das Collegium in der Öffentlichkeit bekannt. Er prägte durch neue Impulse, sowohl in der Komposition als auch in der Musikanschauung, maßgeblich die Musikwelt der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

    Gustav Mahler

    Der österreichische Komponist Gustav Mahler wurde 1860 in Kalischt/Böhmen geboren und verstarb 1911 in Wien. Er gilt als Reformer des Musiktheaters, der sich um die Entwicklung der spätromantischen Sinfonie verdient machte, die er bis zum epochalen Höhepunkt weiterentwickelte. In Leipzig war er von 1886 an zwei Jahre als Opernkapellmeister beschäftigt. Mahlers Kompositionen konzentrierten sich auf die Gattung des Liedes und der Sinfonie.

    Ignaz Moscheles

    Ignaz Moscheles wurde 1794 in Prag geboren. Als weit gereister Komponist, Pianist und Musikpädagoge erlangte er europaweites Ansehen. Aus dem Lehrer-Schüler-Verhältnis zu Felix Mendelssohn Bartholdy entwickelte sich eine innige Freundschaft. Im Jahre 1846 folgte Moscheles einem Ruf seines Freundes Mendelssohn an das Leipziger Konservatorium und leitete dort als erster Professor die Klavierklasse.

    Heinrich Marschner

    Der 1795 in Zittau geborene romantische Komponist und Kapell­meister Heinrich Marschner errang seinen Durchbruch als weithin anerkannter Komponist 1828 mit der Oper „Der Vampyr“ am Leipziger Stadttheater. 1831 wurde er Leiter der Hofkapelle in Hannover, wo er 1861 verstarb. Seine Opern werden musikhistorisch als Bindeglied zwischen den Werken Wagners und Webers gehandelt.

    Heinrich Dorn

    Heinrich Dorn wurde 1804 in Königsberg geboren. Der Komponist und Dirigent der Romantik kam 1830 als Musikdirektor an das neue kurfürstliche Hoftheater in Leipzig. Hier wurde er Kompositionslehrer von Robert Schumann und Clara Wieck. Sein Leben endete 1982 in Berlin.

    Leos Janácek

    Der tschechische Komponist wurde 1854 in Hukvaldy geboren und verstarb 1928 in Moravska Ostrava. Er studierte am Leipziger Konservatorium und in Wien Klavier und Komposition. Seine Harmonik, die Instrumentation und der Tonsatz sind sehr stark von folkloristischen Elementen aus Janáceks Heimat geprägt, weisen dabei aber deutlich in die Moderne. Janácek war ab 1919 Professor am Konservatorium in Prag.

    Max Reger

    Der deutsche Komponist, Pianist und Dirigent Max Reger wurde 1873 in Brand (Oberpfalz) geboren und verstarb im Alter von 43 Jahren in Leipzig. Durch seine Kompositionen für die Orgel erlangte er Berühmt­heit. Der Schüler Hugo Riemanns wurde 1907 zum Universitäts-Musikdirektor in Leipzig gewählt. Er erhielt zwei Ehren­doktortitel und wurde 1911 durch den Herzog von Coburg-Gotha zum Hofrat und Leiter des Meininger Hoforchesters ernannt.

    Nils Wilhelm Gade

    Der dänische Komponist und Dirigent Gade wurde 1817 in Kopenhagen geboren, wo er auch 1890 verstarb. Er ist einer der bedeutendsten Vertreter der dänischen Nationalmusik. Seine musikalische Laufbahn begann als Violinist an der königlichen Kapelle in seiner Heimatstadt. Ein königliches Stipendium führte ihn 1843 nach Leipzig, wo Mendelssohn Bartholdy sein Mentor wurde. 1866 wurde er Leiter des Königlich-Dänischen Konservatoriums der Musik.

    George Chadwick

    Der US-amerikanische Komponist wurde 1854 in Massachusetts geboren und verstarb 1931 in Boston. Er studierte ab 1877 am Leipziger Konservatorium. 20 Jahre später wurde er Direktor des New England Conservatory of Music und behielt diese Position bis zu seinem Tod. Er gilt als Vertreter der Neu-England-Schule.

    Johann Kuhnau

    Der Universalgelehrte unter den Musikern wurde 1660 in Geising (Sachsen) geboren und verstarb 1722 in Leipzig. Kuhnau war Komponist und Schriftsteller des Barock. 1682 wurde er für zwei Jahre Organist an der Thomaskirche. Ab 1701 war er Universitäts­musik­direktor und Thomaskantor als unmittelbarer Vorgänger Johann Sebastian Bachs.

    Edvard Grieg

    Der norwegische Komponist lebte von 1843 bis 1907 in Bergen. Er verbrachte vier Jahre zu Studienzwecken am Konservatorium in Leipzig als Schüler von Carl Reinecke und Ignaz Moscheles. Griegs größte Bedeutung liegt in der Klavier- und Kammermusik, die er mit Elementen der Volksmusik seiner Heimat verschmolz. Bis heute erfreuen sich seine Orchesterwerke, die beiden Peer-Gynt-Suiten, die Holberg-Suite und das Klavierkonzert, außerordentlicher Beliebtheit.

    Johann Friedrich Fasch

    Johann Friedrich Fasch gilt als ein bedeutender deutscher Instru­mentalkomponist der Bachzeit und wurde auch von Johann Sebastian Bach sehr geschätzt. Geboren wurde er 1688 in Buttelstedt bei Weimar und sang als Knabe beim Thomanerchor in Leipzig. 1708 gründet er das "zweyte ordinaire Collegium musicum". Fasch komponiert zahlreiche Gelegenheitswerke und wurde mit der musikalischen Betreuung von Gottesdiensten betraut. Er starb 1758 in Zerbst.

    Hanns Eisler

    Der Komponist der Nationalhymne der DDR wurde 1898 in Leipzig geboren, wuchs allerdings in Wien auf. Sein Werk ist geprägt von einer langjährigen Zusammenarbeit mit Bertolt Brecht, dessen Stücke er teilweise vertonte. Gemeinsam mit Adorno schrieb er ein Standardwerk für Filmmusik. Von 1949 bis zu seinem Tod 1962 lebte Eisler in Ostberlin. Dort leitete er die Meisterklasse für Komposition an der Deutschen Akademie der Künste.

    Johann Adam Hiller

    Der Komponist, Musikjournalist und Hofkapellmeister wurde 1728 bei Görlitz geboren und verstarb 1804 in Leipzig. Er war der erste Ka­pellmeister in der Geschichte des Leipziger Gewandhauses und gab vier Jahre lang die Zeitschrift „Wöchentliche Nachrichten, die Musik betreffend“ heraus. Später wurde er Thomaskantor und Orga­nist der Thomaskirche.

    Robert Schumann

    Der bedeutende Komponist, Pianist, Zeitungsherausgeber und Ehemann Clara Wiecks wurde 1810 in Zwickau geboren. Als Siebenjähriger erhielt er bereits Klavierunterricht und widmete sich nach begonnenem Jurastudium bald ganz der Musik. Eine Finger­verletzung vereitelte zwar eine Virtuosenlaufbahn, dafür wurde er durch seine Arrangements zum bedeutendsten Komponisten der Romantik. Zudem lehrte er am Konservatorium in Leipzig. 1856 wurde er in Bonn beigesetzt.

    Johann Gottfried Schicht

    Der 1753 in Reichenau geborene Johann Gottfried Schicht war ein deutscher Komponist, Gewandhauskapellmeister und Thomaskantor in Leipzig. Als sein Hauptwerk gilt das große Choralbuch von 1819. Zudem gründete er die Singakademie in Leipzig. 1823 wurde er in Leipzig beerdigt.

    Richard Wagner

    Der bedeutende deutsche Komponist, Dramatiker, Schriftsteller, Theaterregisseur, Dirigent und Begründer der Bayreuther Festspiele Richard Wagner wurde 1813 in Leipzig geboren. Mit seinen Musik­dramen gilt er als einer der bedeutendsten Erneuerer der euro­päischen Musik im 19. Jahrhundert. Mit Werken wie Tannhäuser, Parsifal und Der Ring der Nibelungen wurde er schon zu Lebzeiten international erfolgreich. Wagner verstarb 1883 in Venedig.


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