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    Erlebnis Druckkunst! Wir drucken Poster zu Ehren von Johannes Gutenberg

    15. März 2018 | 10:00 – 18:00 Uhr

    Veranstalter
    Art der Veranstaltung
    Druckvorführung
    Reihe
    Fokus Bildung - Programm für Lehrer und Erzieher, Kinder- und Jugendprogramm, Tipp für Eltern
    Genre
    Bildung/Schule/Kita, Freizeit/Hobby/Sport, Kinder-/Jugendbuch
    Alter
    ab 5 Jahre
    Beschreibung:
    Was vor 550 Jahren der Buchdruck war, heißt jetzt Digitalisierung und Medien 4.0.

    Besuchen Sie das Museum für Druckkunst in Leipzig – Plagwitz. Das Museum für Druckkunst ist in einem denkmalgeschützten Industriegebäude untergebracht, das im späten 19. Jahrhundert errichtet und seitdem fast durchgängig als Druckerei genutzt wurde. Diese Tradition fortführend ist es heute möglich, die Druckprozesse an den laufenden Maschinen unmittelbar zu verfolgen. Erleben kann der Besucher, wie langwierig und komplex die Herstellung einer Druckform bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war. Von den Anfängen des Fotosatzes bis hin zu einem funktionierenden Mac kann man ein weiteres Stück Geschichte erleben. Die Besucher erleben auf ca. 4000 qm Ausstellungsfläche alles, was zur „Schwarzen Kunst“ gehört. Einem der letzten noch aktiven Schriftgießer in Deutschland kann man hier bei der Arbeit über die Schulter schauen. Das tätige Museum stellt nicht nur Bleilettern her, es beherbergt auch über 4.000 verschiedene Schriftarten. Seinen besonderen Rang verdankt das Museum seiner einzigartigen Sammlung von europäischen und orientalischen Gußmatrizen, Schriftschablonen, kunstvoll gefertigten Stahlstempeln und Bleilettern. Damit die Schriften nicht verloren gehen, hat das Museum die erste Schrift – Kristall Grotesk – digitalisieren lassen. Die Mitarbeiter erklären den Handsatz und führen verschiedene Setzmaschinen, wie Linotype, Typograph und Monotype vor. Im Workshopbereich können Fachleute und auch Laien unter Anleitung selbst ausprobieren, einige Zeilen zu setzen und abzuziehen. Noch aufwendiger als ein Text war einst die Herstellung einer Bildvorlage für den Druck. Dieses wird in der funktionierenden Holzstichwerkstatt erklärt. Die Druckformherstellung Musiknoten wird in einem separaten Kabinett gezeigt. Es ist viel schwieriger, Musiknoten und die zugehörigen Notenlinien in einzelne Zeichen aufzugliedern. Die Geschichte der Druckkunst wird an über 90 Druckmaschinen und -pressen gezeigt. Das Museum zeigt Exponate aus mehreren Epochen für Hoch-, Tief- und Flachdruckverfahren. Reich verzierte Kniehebelpressen zeugen von dem Stolz der Druckerzunft. Zu sehen sind historische hand- und motorbetriebene Tiegeldruckpressen, Schnellpressen, lithografische Druckmaschinen, Lichtdruckpressen unterschiedlicher Bau- und Antriebsart. Eine ältere Offsetdruckmaschine „GTO“ rundet das Profil ab. Manche Druckpressen laden selber ausprobieren ein. Und überall ist dieser typische Geruch nach Druckerschwärze und warmen Maschinenöl wahrnehmbar. Der Besucher kann in einer kleinen Handbuchbinderei das Schneiden, Falzen, Heften, Vergolden – die Hauptaufgaben des Buchbinders – sehen. Für Schulklassen, Studenten und Gruppen jeden Alters bietet das Museum ein umfangreiches Angebot mit Führungen und praktischer Arbeit an. Ob „Setzen und Drucken“, „Fahndung im Museum“, „Geburtstage“ oder „Ferienkurse“, es gibt viele Wege, sich der historischen „Schwarzen Kunst“, aktiv zu nähern. Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen ergänzen das Programm des Museums. Informieren Sie sich auch über unsere Angebote unter http://druckkunst-museum.de.
    Ort
    Museum für Druckkunst, Halle 3, Stand H401
    Hallenplan

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