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    Stauffenberg. Porträt eines Attentäters

    23. März 2019 | 19:00

    Mitwirkende/Autoren
    • Thomas Karlauf
    Veranstalter
    Das Blaue Sofa
    Blessing Verlag
    3sat
    ZDF
    Deutschlandfunk Kultur
    Bertelsmann
    Art der Veranstaltung
    Europäische Autoren-Gespräche
    Reihe
    Leipzig liest international
    Genre
    Biographie
    Beschreibung:
    Ein völlig neuer Blick auf den Mann, der Hitler töten wollte.

    Karlauf, Thomas: Stauffenberg. Porträt eines Attentäters | Blessing | ET: 11.03.2019
    ISBN: 978-3-89667-411-1 | Hardcover | 368 Seiten | 24 EUR
    Wer war Claus von Stauffenberg? Die Figur des Obersts, der am Mittag des 20. Juli 1944 die Bombe zündete, die Hitler töten sollte, blieb in der Literatur immer schemenhaft. Wir kennen den langen Weg der Opposition, der schließlich zu dem Anschlag geführt hat, aber bis heute besitzen wir kein überzeugendes Bild von der Persönlichkeit des Attentäters. Weil wir in erster Linie nach moralischen Kriterien urteilen, tun wir uns mit der Einordnung des militärischen Widerstands generell schwer. Die neue Stauffenberg-Biografie versucht, aufbauend auf dem aktuellen Forschungsstand und unter Berücksichtigung bisher unbekannter Quellen, die Ideenwelt des Attentäters zu rekonstruieren. Die Normen, die sein Denken und Handeln bestimmten, waren für ihn lange Zeit vereinbar mit Hitlers Politik. Erst im Sommer 1942 begann er umzudenken und die politische Verantwortung des Offiziers höher zu stellen als Pflicht und Gehorsam. Als er zwei Jahre später zur Tat schritt, fühlte er sich von den meisten seiner Mitverschwörer im Stich gelassen. In jedem anderen Land Europas wäre einem Hitler-Attentäter schon wenige Tage nach Kriegsende ein Denkmal errichtet worden. Warum das in Deutschland nicht möglich war, zeigt dieses Buch. „Eine sehr eindrucksvolle und überzeugende Analyse von Stauffenbergs Ideenwelt, die sich jeder moralischen Bewertung enthält." IIan Kershaw
    Thomas Karlauf, geboren 1955 in Frankfurt am Main, ging nach dem Abitur nach Amsterdam und arbeitete zehn Jahre für die Literaturzeitschrift „Castrum Peregrini". Von 1984 bis 1996 war er Lektor bei den Verlagen Siedler und Rowohlt und führt seither eine Agentur für Autoren in Berlin. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen zwei weithin beachtete Biografien: „Stefan George. Die Entdeckung des Charisma" (2007) und „Helmut Schmidt. Die späten Jahre" (2016).
    Ort
    Alte Nikolaischule | Richard-Wagner-Aula, Nikolaikirchhof 2, 04109, Leipzig (Zentrum)
    Karte

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