Zur Sprachwahl
Zur Metanavigation
Zur Sucheingabe
Zur den Bannertabs
Zur Hauptnavigation
Zum Inhalt
Login
Login

Bitte füllen Sie die Felder aus. Angaben mit einem * werden benötigt.

an mich erinnern
Mein Profil
Header Mobile Header

    Stauffenberg. Porträt eines Attentäters

    23. März 2019 | 19:00

    Mitwirkende/Autoren
    • Thomas Karlauf
    Veranstalter
    Das Blaue Sofa
    Blessing Verlag
    3sat
    ZDF
    Deutschlandfunk Kultur
    Bertelsmann
    Art der Veranstaltung
    Europäische Autoren-Gespräche
    Reihe
    Leipzig liest international
    Genre
    Biographie
    Beschreibung:
    Ein völlig neuer Blick auf den Mann, der Hitler töten wollte.

    Wer war Claus von Stauffenberg? Die Figur des Obersts, der am Mittag des 20. Juli 1944 die Bombe zündete, die Hitler töten sollte, blieb in der Literatur immer schemenhaft. Wir kennen den langen Weg der Opposition, der schließlich zu dem Anschlag geführt hat, aber bis heute besitzen wir kein überzeugendes Bild von der Persönlichkeit des Attentäters. Weil wir in erster Linie nach moralischen Kriterien urteilen, tun wir uns mit der Einordnung des militärischen Widerstands generell schwer.
    Die neue Stauffenberg-Biografie versucht, aufbauend auf dem aktuellen Forschungsstand und unter Berücksichtigung bisher unbekannter Quellen, die Ideenwelt des Attentäters zu rekonstruieren. Die Normen, die sein Denken und Handeln bestimmten, waren für ihn lange Zeit vereinbar mit Hitlers Politik. Erst im Sommer 1942 begann er umzudenken und die politische Verantwortung des Offiziers höher zu stellen als Pflicht und Gehorsam. Als er zwei Jahre später zur Tat schritt, fühlte er sich von den meisten seiner Mitverschwörer im Stich gelassen.
    In jedem anderen Land Europas wäre einem Hitler-Attentäter schon wenige Tage nach Kriegsende ein Denkmal errichtet worden. Warum das in Deutschland nicht möglich war, zeigt dieses Buch.

    Thomas Karlauf, geboren 1955 in Frankfurt am Main, ging nach dem Abitur nach Amsterdam und arbeitete zehn Jahre für die Literaturzeitschrift »Castrum Peregrini«. Von 1984 bis 1996 war er Lektor bei den Verlagen Siedler und Rowohlt und führt seither eine Agentur für Autoren in Berlin. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen zwei weithin beachtete Biografien: »Stefan George. Die Entdeckung des Charisma« (Blessing 2007) und »Helmut Schmidt. Die späten Jahre« (Siedler 2016).

    Ort
    Alte Nikolaischule | Richard-Wagner-Aula, Nikolaikirchhof 2, 04109, Leipzig (Zentrum)
    Karte

    Weitere Empfehlungen

    • Der Kuss

      Alte Nikolaischule | Richard-Wagner-Aula
      Mit Witz und Melancholie seziert Meier den schönen Schein moderner Existenzen und Beziehungen, bis das Fundament bebt.

      23. März 2019 | 21:00

      button arrow
    • Austern in Prag

      Alte Nikolaischule | Richard-Wagner-Aula
      Leben nach dem Frühling

      22. März 2019 | 20:00

      button arrow
    • Das Vogelhaus

      Alte Nikolaischule | Richard-Wagner-Aula
      Die Biographie einer vergessenen Ornithologin inspirierte Meijer zum Roman über Mensch und Natur, der übliche Ansichten in Frage stellt.

      23. März 2019 | 18:00

      button arrow

    Programm Downloads


    domimage

    Alle Tagesprogramm-PDFs & Veranstaltungsreihen von Leipzig liest.

    mehr dazu...button image

    Impressum| Datenschutz| Leipziger Messe GmbH, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig. © Leipziger Messe 2019. Alle Rechte vorbehalten