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    Lehrer über dem Limit. Warum Integration scheitert

    14. März 2018 | 16:00

    Mitwirkende
    • Ingrid Freimuth
    Veranstalter
    Art der Veranstaltung
    Buchpräsentation mit Diskussion
    Reihe
    Fokus Bildung - Programm für Lehrer und Erzieher, Zuwanderung und Integration
    Genre
    Bildung/Schule/Kita, Politik, Sachbuch
    Beschreibung:
    Warum Integration schon in der Schule scheitert und die Politik unsere Lehrer im Stich läßt

    „Integration kann nicht gelingen, solange von Staat und Pädagogik die in unterschiedlichen Kulturen verschieden ausgeprägten Rangordnungsstrukturen negiert werden, die sich besonders auf schulisches Lernen negativ auswirken – von der Weigerung, im Unterricht mitzuarbeiten, bis hin zu völlig inakzeptabel aggressivem Verhalten“, sagt die Autorin Ingrid Freimuth.
    Nach über 40 Jahren pädagogischer Tätigkeit kommt Freimuth zu dem Schluss, dass rangordnungsorientierte Schülerinnen und Schüler nur dann Lernbereitschaft und positives Sozialverhalten entwickeln können, wenn ihnen verbindliche Regeln vorgegeben werden und wenn den Pädagogen wirksame Sanktionen zur Verfügung stehen, um diese auch durchzusetzen. Ihr Vorwurf: „Durch schulische und sozialstaatliche Förderung verschuldet Vater Staat bei vielen Schülern aller Altersstufen ein Abdriften in Passivität und Versorgungserwartung.“

    Ingrid Freimuth schildert Begebenheiten aus ihrem schulischen, außerschulischen und förderpädagogischen Alltag, auch in der Erwachsenenbildung (Deutsch als Zweitsprache). Die pädagogische Zielsetzung, neben der Vermittlung von Unterrichtsinhalten auch Hilfestellung zu positiver Persönlichkeitsentwicklung der ihnen anvertrauten Menschen zu leisten, können Unterrichtende ihrer Ansicht nach nur dann erreichen, wenn die Politik die durch die zahlreichen Migranten veränderten Verhältnisse anerkennt und entsprechend handelt – statt „Unterrichtende mit der Lösung von Problemen zu beauftragen, die erst durch politische Entscheidungen oder auch Entscheidungsvermeidungen entstehen konnten“.
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