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    Hans Chemin-Petit: Ein Künstler im Spannungsfeld der Politik

    15. März 2018 | 12:30 – 13:00 Uhr

    Mitwirkende
    • Barbara K. Fischer
    Moderation
    • Christoph Dohr
    Veranstalter
    Art der Veranstaltung
    Lesung und Gespräch
    Reihe
    Musik
    Genre
    Biographie
    Beschreibung:
    Barbara K. Fischer stellt im Gespräch mit Verleger Christoph Dohr ihre Biographie vor.

    Der deutsche Dirigent, Komponist und Musikpädagoge Hans Chemin-Petit (1902-1981) begann seine Laufbahn als Cellist; er studierte von 1920 bis 1926 an der Musikhochschule Berlin Violoncello bei Hugo Becker und Komposition bei Paul Juon. Schon bald konnte er erste überregionale Beachtung als Komponist erlangen (Der gefangene Vogel, 1929; 1. Symphonie, 1933). Ab 1929 unterrichtete Chemin-Petit an der Akademie für Kirchen- und Schulmusik in Berlin. Nach der "Machtergreifung" der Nationalsozialisten war Chemin-Petit in verschiedenen Ämtern aktiv. 1936 wurde er zum Professor an der Berliner Musikhochschule ernannt; 1939 übernahm er die Leitung des Reblingschen Gesangsvereins und des Domchores in Magdeburg, 1943 die des Philharmonischen Chores Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er wieder bei der Berliner Musikhochschule eingestellt (1945) und wurde zusätzlich Leiter des Städtischen Chores Potsdam. In Potsdam gründete er 1945 das Collegium musicum. 1965 wurde ihm das Amt des Stellvertretenden Direktors der Hochschule für Musik übertragen, das er bis zu seiner Pensionierung 1969 innehatte.

    Hans Chemin-Petit wird als einer der bedeutendsten Chordirigenten seiner Zeit angesehen. Besonders ist sein Name mit dem Philharmonischen Chor Berlin, den er von 1943 bis 1981 leitete, verbunden. Chemin-Petit dirigierte nicht nur die Standardwerke aus Barock, Klassik und Romantik, sondern nahm auch zeitgenössische Musik in seine Programme auf. So leitete er dann auch zahlreiche Ur- und Erstaufführungen.

    Chemin-Petit komponierte Orchesterwerke, Opern, geistliche Vokalmusik, Kammermusik und zahlreiche kleinere Stücke für Chor a cappella. Die Tonsprache ist konservativ; die Werke sind durchgängig tonal gehalten. Sie zeichnen sich oft aber auch durch eine Vorliebe für kontrapunktische Gestaltungsformen (Kanon, Fuge etc.), die Chemin-Petit meisterhaft beherrschte.
    Ort
    Musikcafé, Halle 4, Stand A401
    Hallenplan

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