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    Erziehung hinter Gittern. Schicksale in Heimen und Jugendwerkshöfen der DDR

    16. März 2018 | 15:00

    Mitwirkende
    • Nicole Glocke
    Moderation
    Veranstalter
    Bürgerkomitee Leipzig e.V.
    Leipziger Universitätsverlag
    Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau (GJWT)
    Art der Veranstaltung
    Lesung und Gespräch
    Genre
    Biographie, Fachbuch/Wissenschaft, Politik, Geschichte
    Beschreibung:
    Über das perfide System aus Disziplinierung, Bestrafung, Einschüchterung und Kontrolle von Heimkindern in der SED-Diktatur

    In diesem Band berichten drei ehemalige DDR-Heimkinder zum Teil erstmals ausführlich über das Erlebte, und sie offenbaren geradezu schockierende Details.
    Sie haben keine Lobby und finden kaum öffentliche Unterstützung. Sie wurden Opfer und sind es heute, über Jahrzehnte traumatisiert und mit Vorurteilen konfrontiert, noch immer. Rund 135.000 Kinder und Jugendliche kamen in der DDR in die sogenannten Spezialheime der Jugendhilfe. Zum Teil ohne Wissen der Eltern oder deren Willen sollten sie, begleitet von massiven Übergriffen, in diesen Heimen zu „sozialistischen Persönlichkeiten“ umerzogen werden. Wer aufbegehrte oder sich dem Heimkollektiv nicht unterordnete, erlebte Gewalt und Demütigung. Wer rebellierte, wurde verlegt. Wer gegen die „Regeln“ verstieß, kam in den Jugendwerkhof – im schlimmsten Fall in den Geschlossenen Jugendwerkhof nach Torgau.

    Im Anschluss an die Buchvorstellung kommt die Autorin mit einer Zeitzeugin ins Gespräch.
    Ort
    Gedenkstätte Museum in der Runden Ecke, Kinosaal, Dittrichring 24, 04109, Leipzig (Zentrum)
    ÖPNV: S-Bahnlinie S4, S5X, S11
    Karte

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