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    Fairlag – fairer Buchmarkt – Urheberrecht

    19. März 2016 | 11:00 – 11:30 Uhr

    Mitwirkende
    • Nina George,
    • Imre Török
    Moderation
    • Tobias Kiwitt
    Veranstalter
    Verband deutscher Schriftsteller (VS) in ver.di
    PEN-Zentrum Deutschland
    Bundesverband junger Autoren und Autorinnen (BVjA)
    Art der Veranstaltung
    Diskussion
    Reihe
    autoren@leipzig
    Genre
    Politik, autoren @ leipzig
    Beschreibung:
    Arbeit und Aktivitäten der Verbände – Erwartungen und Forderungen der Urheber

    Fairlag-Erklärung deutscher, österreichischer und schweizerischer Autorenverbände

    Gefahren einer Veröffentlichung in sog. Druckkostenzuschussverlagen / Selbstzahlerverlagen bzw. Pseudoverlagen

    Mit großer Besorgnis über die unlauteren Praktiken von Verlagen, deren Verlagstätigkeit auf der Finanzierung ihrer Verlagsprodukte durch die von ihnen verlegten Autorinnen und Autoren beruht, und über die damit einhergehenden Auswirkungen weit über deren eigenes unmittelbares Tätigkeitsfeld hinaus wenden sich die unterzeichnenden Autorenverbände und literarischen Einrichtungen mit dieser gemeinsamen Erklärung an die Öffentlichkeit. Immer öfter sehen sich Autoren-Interessenvertretungen mit Problemen konfrontiert, die aus der Zusammenarbeit von Autoren mit den in Deutschland als „Druckkostenzuschussverlage“ bezeichneten, in Österreich und der Schweiz als „Selbstzahlerverlage“ bekannten Verlagen entstehen, die gegenüber ihren Autoren gerne als „Dienstleister“ bzw. Verlage im üblichen Sinn auftreten und ihre von den Autoren selbst zu bezahlenden Dienstleistungen oft als branchenübliche Verlagsarbeit darstellen.

    Zudem geht von solchen Verlagen, die im Angelsächsischen „Vanity Press“ (Eitelkeitsverlage) genannt werden, die große Gefahr der Aufweichung rechtlicher und qualitativer Standards aus. Denn die übliche Risikoteilung (für den Autor bei der Verfassung des Manuskripts, für den Verlag bei der Herstellung des Buchs und dessen Vertrieb und Bewerbung) gilt für sie nicht und die Zahlungsfähigkeit ihrer Autoren stellt das einzige Qualitätskriterium für das Zustandekommen ihrer Verlagsprogramme dar. Schlechte oder fehlende Lektoratsarbeit ist häufig zu beklagen. Für die Zahlung der geforderten Summen bieten die Verlage ihren Autoren oftmals nur ungenügende Gegenleistungen: Manuskripte werden gar nicht oder nur mangelhaft lektoriert, Gestaltung und Aufmachung der publizierten Werke sind unzulänglich, der Einsatz für ihren Vertrieb ist häufig praktisch gleich null. (...)
    Ort
    Forum autoren@leipzig, Halle 5, Stand D600
    Hallenplan
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