Zur Sprachwahl
Zur Metanavigation
Zur Sucheingabe
Zur den Bannertabs
Zur Hauptnavigation
Zum Inhalt
Login
Login

Bitte füllen Sie die Felder aus. Angaben mit einem * werden benötigt.

an mich erinnern
Mein Profil
Header Mobile Header

    Über uns

    Leipzig liest: Ein mitreißendes Fest für Bücher und Büchermenschen

    Literatur und Leipzig gehören seit Jahrhunderten zusammen. An der Pleiße entstand im 18. Jahrhundert die Idee, Bücher nur gegen Bares zu tauschen und 1825 wurde hier der Börsenverein des Deutschen Buchhandels gegründet. Heute suchen Verlage in Leipzig eine Bühne für ihre Autoren oder versuchen neue Schriftsteller für sich zu gewinnen. Autoren erhoffen sich interessierte Leser. Leser wollen Literatur und Literaten in persönlichen Begegnungen entdecken. All das ermöglicht Europas größtes Lesefest „Leipzig liest“ – ein hinreißender Höhepunkt für Bücher und Büchermenschen.

    Stunde Null

    Was heute so einfach und rund klingt, war 1990 ein Wagnis. Als im März des selben Jahres die Buchmesse als Teil der Leipziger Frühjahrsmesse eröffnet wurde, hatte sich die deutsch-deutsche Bücherlandschaft radikal gewandelt. Die Verlags-Konkurrenz aus dem Westen drängte auf den ostdeutschen Markt. Der hier eben noch planwirtschaftlich organisierte Buchhandel wurde gleichsam im Zeitraffer in die Marktwirtschaft gestoßen.

    Die erste eigenständige Leipziger Buchmesse nach der Wende verzeichnete im April 1991 nur knapp 25.000 Besucher. Die Leipziger Buchmesse 2012 verzeichnete 163.500 Gäste. Die alten Messekonzepte hatten sich überlebt. Doch wie sollten die neuen aussehen? In diese Situation fiel die Geburtsstunde von „Leipzig liest“. Als Initiator und Geburtshelfer gilt der Club Bertelsmann. Und die Idee hinter dem neuen Lesefest war so einfach wie durchschlagend: Verlage zu überzeugen, künftig mit Ihren Autoren die Messe und die ganze Stadt Leipzig als große Bühne für die neue Literatur des Frühjahrs zu nutzen. Mit organisatorischer Hilfe von Stadt und Messe ging das Projekt dann zur Buchmesse 1992 erstmals an den Start: 80 Autoren lasen und diskutierten an knapp 160 Leipziger Orten. Das Unternehmen schlug ein: Die Leipziger und ihre Gäste bescherten der Buchmesse ein Besucherplus von 46 Prozent.

    Gemeinsam zum Selbstläufer?

    Zur zweiten Ausgabe des Lesefestes wurde der Club Bertelsmann von Messe, Kommune, Börsenverein und den teilnehmenden Verlagen schon zielgerichteter unterstützt. Das junge Lesefest war auf gutem Wege, zu einer echten Gemeinschaftsaktion zu werden. 1993 listete das Programmheft schon 220 Veranstaltungen. Eine Dimension, die für alle Beteiligten die Grenze des Machbaren darzustellen schien. „Leipzig liest“ schien zum Selbstläufer geworden zu sein.

    Um die Weiterentwicklung des Lesefestes als Teil der Buchmesse auch langfristig zu sichern, verabschiedete die Messe mit dem Club Bertelsmann, der Stadt Leipzig und weiteren Partnern im September 2003 eine grundsätzliche Verpflichtung: Fortan sollte die Organisation des Lesefestes unter Federführung der Leipziger Messe fortgeführt werden.

    Heute ist „Leipzig liest“ untrennbar mit der Leipziger Buchmesse verbunden. Anders als klassische Literaturfestivals ist das Lesefest auch als Marketing-Verstärker für die Messeauftritte der Verlage konzipiert. Jedem Aussteller steht die Teilnahme am Programm offen. Das verlangt allen Beteiligten logistische Höchstleistungen ab – und macht „Leipzig liest“ so bunt und vielfältig wie die Welt der Bücher selbst.

    Die Mischung macht`s: Literaturstars, Newcomer, Pop-Größen und Polit-Promis

    Doch lautes Trommeln und leise Töne schließen sich nicht aus – die Mischung macht’s! In Leipzig geben sich internationale Star-Autoren ein Stelldichein mit ihren Kollegen aus den vermeintlich „kleineren“ Sprachräumen an Europas Rändern. Top-Journalisten und Bücher schreibende Politiker treffen auf Pop-Größen, während literarische Altmeister ein paar Straßen weiter die Leipziger Säle füllen. Leipziger Nächte lassen die Grenze zwischen „Leben“ und „Lesen“ ganz einfach vergessen. Gerade junge Autoren und Verlage, die heute noch als Geheimtipp gelten, punkten bei „Leipzig liest“ mit originellen Veranstaltungsformaten in ausgefallenen Locations. Viele von denen, die der „Langen Leipziger Lesenacht“ oder Auftritten junger Dichter in Clubs gebannt folgen, sind keine passionierten Buchkäufer. Noch nicht? Wer die Jungen erreichen will, muss ihre medial vorgeprägten Erlebniswelten ernst nehmen und – wie „Leipzig liest“ – Mut zum Experiment aufbringen:

    So öffnet etwa seit 2008 das Rathaus seine Pforten für die MDR-Literaturparty LitPop – die heiligen Hallen der Stadt als Ort der Begegnung zwischen Literatur und Pop. Und auch viele Kinder- und Jugendbuchverlage nutzen „Leipzig liest“, um ihre Klientel auf unkonventionelle Weise für sich zu gewinnen. Kids und Teens sollen Bücher uncool finden? In Leipzig lauschen sie mit glänzenden Augen, wenn Kinder- und Jugendbuchautoren lesen. Sie fotografieren ihre Helden per Handy, tragen stolz selbstgeschriebene Geschichten vor oder versuchen sich an eigenen Mangas. Keine Parallelwelten, sondern zwei Seiten einer Buchmesse-Medaille.

    Mit 3.200 Veranstaltungen und 3.000 Mitwirkenden an 410 Orten blickt Europas größtes Lesefest heute auf eine Erfolgsgeschichte ohne gleichen zurück. Ein Erfolg, der nicht ohne starke Partner möglich wäre: mit der Stadt Leipzig, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, dem Mitteldeutschen Rundfunk, dem Club Bertelsmann, dem Kuratorium „Haus des Buches“ e.V. Leipzig und allen voran mit den an der Messe beteiligten Verlagen.

    Newsletter


    domimage

    Kostenlos registrieren und regelmäßig News zur Leipziger Buchmesse
    erhalten!

    Newsletterbutton image

    Seite drucken
    • HTML
    • PDF
    Impressum| Datenschutz und Haftung| Leipziger Messe GmbH, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig. © Leipziger Messe 2016. Alle Rechte vorbehalten