tranzyt.


Aus dem Osten viel Neues


Die Programmreihe „tranzyt.Literatur aus Polen, der Ukraine und Belarus“ zeigt die literarische Vielfalt entlang der EU-Ostgrenze. Mit dem dreijährigen Programmschwerpunkt folgt die Leipziger Buchmesse weiter ihrer generellen Zielstellung, neue, interessante Autoren aus der Region Mittel- und Osteuropa einem breiteren Publikum vorzustellen und ihre Veröffentlichung bei deutschsprachigen Verlagen zu befördern. Denn alle drei Länder haben eine reiche Literaturszene mit exzellenten Autoren, die es lohnt, einer breiteren Öffentlichkeit hierzulande vorzustellen.

Autoren, Übersetzer und andere Literaturvermittler aus der Region sind untereinander sehr gut vernetzt und gemeinsam in verschiedenen Projekten aktiv. Diese Vernetzung soll gerade wegen der sehr unterschiedlichen politischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen der Buch- und Literaturmärkte im EU-Land Polen und den beiden postsowjetischen Staaten Ukraine und Belarus mit dem Programmschwerpunkt gefestigt werden. Wichtig ist aber auch die dauerhafte Einbeziehung von Autoren, Verlagen und Übersetzern in den deutschsprachigen Literaturbetrieb.

tranzyt" ist ein Projekt der Leipziger Buchmesse, der Robert Bosch Stiftung und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Kooperation mit der Rinat Ahmetov Stiftung "Rozvytok Ukrajiny", dem Lemberger Verlegerforum, dem Goetheinstitut Minsk, dem Polnischen Buchinstitut, der Allianz Kulturstiftung und dem Polnischen Institut - Filiale Leipzig. Koordiniert wird das Programm von der Kulturmanagerin Kateryna Stetsevych. Kurator des Projektes ist der Autor, Übersetzer und Träger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung 2011 Martin Pollack. Der Österreicher beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit den literarischen Landschaften in Mittel- und Osteuropa. Er berichtete als Korrespondent des Spiegels aus Warschau, schrieb zahlreiche Essays und greift immer wieder die jüngste europäische Geschichte in seinen Romanen auf. Zudem übersetzt er aus dem Polnischen und vermittelt zwischen Autoren und deutschen Verlagen.

Das aktuelle Programm ist im Veranstaltungskalender zu finden: www.leipzig-liest.de.


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