Preisverleihungen.


Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ging 2010 an György Dalos

Foto: PoklekowskiVor allem für sein Buch "Der Vorhang geht auf. Das Ende der Diktaturen in Osteuropa" wurde dem in Berlin lebenden Schriftsteller György Dalos der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2010 zuerkannt. Dalos wurde 1943 in Budapest geboren. Von 1995 bis 1999 leitete er das Collegium Hungaricum Berlin.

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Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ehrt Persönlichkeiten, die sich in Buchform um das gegenseitige West-Ost-Verständnis in Europa verdient gemacht haben. Die Auszeichnung wird alljährlich von der Stadt Leipzig, dem Freistaat Sachsen, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Leipziger Messe vergeben. Die Verleihung des mit 15.000 Euro dotierten Preises findet jährlich zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse, im Gewandhaus zu Leipzig statt.

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Bisherige Preisträger:

2010 György Dalos (Deutschland)

2009 Karl Schlögel (Deutschland)

2008 Geert Mak (Niederlande)

2007 Gerd Koenen (Deutschland) und Michail Ryklin (Russland)

2006 Juri Andruchowytsch (Ukraine)

2005 Slavenka Drakulić (Kroatien), lebt in Stockholm, Wien und Sovinjak (Kroatien)

2004 Dževad Karahasan (Bosnien-Herzegowina), lebt in Graz und Sarajevo
(Anerkennungspreis: Gábor Csordás, Ungarn)

2003 Hugo Claus (Belgien)
(Anerkennungspreis: Barbara Antkowiak, Deutschland)

2002 Bora Ćosić (Kroatien), lebt in Rovinj (Kroatien) und Berlin
(Anerkennungspreis: Ludvik Kundera, Tschechien)

2001 Claudio Magris (Italien)
(Anerkennungspreis: Norbert Randow, Deutschland)

2000 Hanna Krall (Polen)
(Anerkennungspreis: Peter Urban, Deutschland)


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